Dieselgate die 2.

Der Weg in die Katastrophe ist durch Menschen mit gutem Willen gepflastert

Dieselgate die 2. – oder der Wahnsinn hat Methode

Liebe Leserin, lieber Leser!

Grenzwerte, die mal höher mal niedriger gesetzt werden sollen, je nach parteipolitischer Couleur, falsch positionierte, ergebnisorientierte Messstationen, eine einflussreiche dubiose(!) Umwelthilfe mit gerichtlicher Durchsetzungskraft, grün-linke Gutmenschen, denen die vermeintliche Rettung des Klimas über alles geht, einseitige Diskussionsrunden im deutschen TV, all das geht an den wirklichen Bedürfnissen der Bundesbürger und den wahren Problemen der Republik vorbei. Konzertiert wird das Chaos von einer zu 72% einseitig berichtenden Presse, die quasi als Regierungssprecher fungierend, einen allein seligmachenden Meinungskorridor geschaffen haben.

Aber was bleibt beim Bürger hängen bei all den täglich wechselnden Hiobsbotschaften? Nun ich denke, alle Bereiche betreffend bemerken wir nicht erst seit 2015 ein Stück weit große Unsicherheit. Der Bürger weiß schließlich nicht, ob das, was heute gilt, auch morgen noch so ist. Und dabei werden die tatsächlichen Fakten völlig außer Acht gelassen: Sei es, dass die Rohstoffe für die Batterien für die ach so tollen E-Autos in Dritte-Welt-Ländern von Kindern abgebaut werden, oder diese nach kurzer Zeit ausgetauscht werden müssen. Sei es, dass wir durch den Betrieb von ca. 1 Mio. E-Autos (natürlich nur Kleinst-Fahrzeuge) um die 400 Kohlekraftwerke oder ca. 400.000 Windkraftanlagen zusätzlich bauen müssten, alleine für die Aufladung und den ständigen Betrieb derselben. Autofahren wird damit zum Luxus. Schließlich fordern einige Politiker sogar ein Ende des Individualverkehrs, und kommen damit, jedenfalls bei den jetzt – noch – „umweltbewegten“ Bürgern an.

Themen wie die Erhaltung des Industriestandortes Deutschland, die mögliche Zerstörung einer unserer Schlüsselindustrien, mit ca. 1 Mio. Beschäftigten, die faktische Enteignung von Diesel¬ und später sicher auch Benziner-Besitzern, eine unsicher werdende Haushaltslage des Bundes durch die Zerstörung der Industrien, die Nutzung von synthetischen Kraftstoffen, die Serienreife erlangt haben, und den Diesel somit sauberer machen als aller E-Mist, all das bleibt unberücksichtigt. Dafür aber wird kräftig von vielen Seiten „am Stuhl gesägt“.

Zu Wort kommen, jedenfalls in den Mainstream Medien, immer sogenannte Wissenschaftler (Klimafolgenforscher), die von Klimarettung schwafeln. Und dabei arbeiten diese mit Computerhochrechnungen, die zuvor künstlich angepasst wurden. Wenn dann diese unbewiesenen Thesen von anderen widerlegt werden, weil man nun mal kein Klima retten kann (!), dann ergehen erstere sich in Glauben und ihrer persönlichen Meinung. Der Ökö-Wahn scheint gleichsam der neue Glaube des 21. Jahrhunderts zu sein, und die noch freiwillige Abgabe fürs Fliegen bspw. sein Ablass.

Ja, ich „glaube“ auch, am Untergang allen Lebens auf den Osterinseln vor ca. 3000 Jahren war nur die deutsche Automobilindustrie schuld. Die so schön umschriebene Mobilitätswende, wie Frau Merkel sie so gerne „green framend“ nennt, bedeutet nichts anderes als einen Rückfall aller Lebensbereiche bis mindestens ins 19. Jh.. (Sehr schön dargestellt im Film der Daimler¬Benz AG über Frau Bertha Benz.) Das bedeutet dann statt Computer und E¬mails die Postkutsche, statt Laptop den Abakus, statt Fahrdienst mit dem SUV der Gang zu Fuß, statt WC das Plumpsklo im Hof usw.. Es gab viele Wenden seit 1989, doch nur die erste war für uns alle nachhaltig positiv, wurde sie doch von Politikern anderen Kalibers gestaltet. Aber so ist das nun mal nach 14 Jahren Regieren, man folgt nur noch dem Zeitgeist in Form von blödsinnigen Umfragen, und muss, um möglichen, zukünftigen Koalitionspartnern zu gefallen, hanebüchenen Mist umsetzen. Eine Begrenzung auf zwei Amtszeiten könnte auch hier Abhilfe schaffen. In diesem Zusammenhang stehen auch die Fridays for (No) Future, bei denen die Merkel¬Jugend dafür Sorge trägt, dass wir und auch sie keine Zukunft haben werden. Denn eine vollständige De¬Carbonisierung dürfte wohl, die vollständige De¬Industrialisierung zur Hauptfolge haben. Daher hatte ich meinen Kindern angekündigt, morgens Handy abgeben, kein Laptop benutzen, und es gibt auch keinen Mama¬ Fahrdienst zum Sport, falls sie sich diesem Wahnsinn anschließen sollten. Sie versicherten mir, so etwas wäre ihnen viel zu blöd.

Na also, geht doch!

Herzlichst ihre

Claudia Diel