Neue CNC-Frässysteme für die Dentaltechnik:

Extrem kompakt und hochpräzise

Die vhf camfacture AG stellt zwei neue Mikrobearbeitungssysteme aus der Impression-Baureihe mit sehr kompakten Abmessungen vor: CAM 4-K1 und CAM 4-K2. Beide Systeme wurden speziell für die Anforderungen der Dentaltechnik entwickelt, so dass Kronen- und Brückengerüste mit bis zu vierzehn Gliedern sowie Inlays, Onlays, Abutments und Veneers komfortabel und präzise gefräst werden können.

Mit der universell einsetzbaren CAM 4-02 Impression hat vhf bereits seit Jahren Erfahrungen in der Dentaltechnik gesammelt. Dieses System eignet sich jedoch zusätzlich für die Bereiche Schmuckbearbeitung und industrielle Mikrobearbeitung. Auf diesem Fundament aufbauend hat vhf die Modelle CAM 4-K1 und CAM 4-K2 Impression speziell für die Anforderungen der Dentaltechnik neu konstruiert. Im Mittelpunkt der Entwicklung stand eine konsequente Konzentration auf das Wesentliche. Unmittelbar ins Auge sticht die extrem kompakte Bauform, die etwa mit einem Laserdrucker verglichen werden kann (Standfläche 400 x 385 mm). Beim näheren Hinsehen fällt dann der kompromisslos steife Aufbau der neuen vhf-Systeme auf sowie die hochwertigen Komponenten, die verbaut wurden. Nur zwei Beispiele dafür sind die Jäger-Schnellfrequenzspindel und die Harmonic-Drive-Drehachse. So ist gewährleistet, dass in allen gängigen Materialien wie Wachs, PMMA, Zirkonoxid und Nano-Composites erstklassige Resultate erzielt werden.

Durch die Fokussierung auf die Dental-technik konnten gegenüber der CAM 4-02 Impression einige nicht unbedingt erforderliche Features entfallen wie die pneumatische Spannzange zum Wechseln des Werkstücks. Um den Rohling zu wechseln, wird dieser im Bearbeitungsraum jedoch automatisch nach vorne gefahren, so dass er sich mit wenigen Handgriffen bequem tauschen lässt. Dank einer praktischen Schnellspannvorrichtung ist das Werkzeug bei der CAM 4-K1 Impression rasch gewechselt.

Möchte der Benutzer diese manuellen Eingriffe vermeiden, empfiehlt sich die Modellvariante CAM 4-K2 Impression, die eine Schnellfrequenzspindel mit pneumatischer Spannzange sowie einen automatischen Werkzeugwechsler mit sechs Aufnahmen hat.

Im Lieferumfang enthalten ist die ebenfalls von vhf entwickelte Software Dental-CAM, welche die zuvor modellierten CAD-Daten im STL-Format importiert und mit zahlreichen unterstützenden Funktionen für die Ausgabe aufbereitet. Auf Wunsch ist das System jedoch auch ohne DentalCAM erhältlich, so dass mit einer externen CAM-Software gearbeitet werden kann. Die Ausgabe der Daten erfolgt dann über die mitgelieferte Steuersoftware.

Dank eines sehr günstigen Preises wird es für jedes Dental- und Praxislabor rentabel, auf die computergesteuerte Fertigung umzusteigen. Für größere Dentallabors und für Fräszentren kann es wirtschaftlich sein, einen Park aus mehreren kleinen Fräsmaschinen zu betreiben. Im Gegensatz zu erheblich teureren Systemen mit automatischer Werkstückzuführung lässt sich hier für eine vergleichbare Investitionssumme durch die echte Parallelbearbeitung der Rohlinge ein signifikant höheres Fertigungsvolumen realisieren.

Jörn Vogt M. A.