Fachbeiträge

Wasserstrahl-Anlagen effizient steuern

Auch in der Fertigung gilt das Motto „Zeit ist Geld“. Das ist einer von vielen Gründen, warum die Wasserstrahl-Technologie ungebrochen boomt. Warum Wasserstrahl-Anlagen von STM unter diesem Aspekt besonders heiß begehrt sind, liegt zum großen Teil an der außergewöhnlichen CNC-Steuerung. Sie bietet dem Anwender ein separates Terminal in Form eines Office PC, mit dem der Anwender über die gewohnte Windowsoberfläche den kompletten Fertigungsprozess steuern kann. So viel Komfort ist branchenweit praktisch einzigartig. Obendrein bringt diese Lösung viele wirtschaftliche Vorteile mit sich: Denn mit dieser CNC  Technologie werden Fertigungsprozesse nicht nur schneller, sondern auch sicherer und günstiger. Denn anders als beim herkömmlichen Industrie PC sorgt das Office-Terminal dafür, dass das System in punkto Treiber, Software und Virenschutz problemlos und ohne den üblichen Kostenaufwand auf dem neuesten Stand gehalten werden kann. 

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Großformatiger 3D-Drucker eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten in Design und Produktion

Extrem weiter Bauraum von 110 x 65 x 65 cm

Der 3D-Druck hat sich aufgrund seiner Flexibilität inzwischen in vielen unterschiedlichen Bereichen bewährt. Allerdings sind die möglichen Dimensionen durch die Größe der gängigen Drucker eingeschränkt. Um hier eine größere Freiheit und mehr Gestaltungsoptionen zu gewinnen, wurde der DeltaTower entwickelt, der in Deutschland exklusiv vom Druck-Experten PICCO’s 3D World angeboten wird. Die ungewöhnliche Rahmenkonstruktion erlaubt einen deutlich höheren Bauraum als bisher, wodurch Objekte von bis zu 110 cm Höhe und 65 x 65 cm im Querschnitt gefertigt werden können. So lassen sich selbst große Komponenten in einem Stück realisieren. Als Werkstoff können je nach Anwendung unterschiedliche Materialen eingesetzt werden – bis hin zu biokompatiblen Polylactiden (PLA). Vorgestellt wurde die neueste und bisher größte Generation des Delta- Tower auf der diesjährigen Euromold in Düsseldorf.

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Monolithische Hochpräzisions-Kinematiken

Dipl.-Ing. Klaus Vollrath, CH-4912 Aarwangen

Die Kinematik klassischer mechanischer Systeme besteht meist aus Standardelementen wie Stäben, Drehgelenken, Hebeln, Lagern, linearen Führungen, Zahnrädern usw. Für den Konstrukteur hat dies den Vorteil, dass er auf einen standardisierten Baukasten zugreifen kann, mit dessen Hilfe die meisten Einsatzfälle ohne größere Probleme gelöst werden können. Nachteil solcher Elemente ist jedoch die Tatsache, dass ihre Schnittstellen zugleich auch Schwachstellen sind. Hier treten unerwünschte Phänomene wie Lagerspiel, Reibung, Verschleiß und Ermüdung auf, unter denen Präzision und Lebensdauer leiden. Insbesondere bei Hochpräzisionsanforderungen kann es daher Sinn machen, alternativ monolithische Konstruktionen mit nachgiebigen Gelenken ins Auge zu fassen. Der folgende Artikel basiert auf einem entsprechenden Vortrag von Prof. Simon Henein bei der Schweizerischen Stiftung für mikrotechnische Forschung (FSRM) in Neuchatel.

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Implantate mit dem Laser drucken

Ob patientenangepasste Mikroimplantate oder Mikroimplantate mit Medikamentendepots – additive Verfahren sind bestens geeignet für die Herstellung solcher Bauteile. Wissenschaftler am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) haben im Rahmen des Verbundvorhabens „REMEDIS“ Laserstrahlschmelz-Verfahren etabliert, um Implantate aus Platin, Nickel-Titan (NiTi) oder Edelstahl vollautomatisch herzustellen oder zu beschichten.

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Alter schützt vor Investitionen nicht

Liebe Leserin, lieber Leser!

trotz Konjunktur und Niedrigzinsen investieren Unternehmen in Deutschland kaum. Aber warum? Gerne wird der demographische Wandel herangezogen: Verantwortlich seien ältere Unternehmer, die kein Interesse mehr an Investitionen hätten, da es ihrem Unternehmen ja gut ginge. Diese Annahme ist – wie Studien zeigen – zwar nicht ganz falsch. Sie ist aber nur die eine Seite der Medaille.

Auf der anderen Seite gibt es auch viele ältere Unternehmer, die gerne investieren würden, von den Banken aber keine entsprechenden Kredite mehr erhalten. Das Geld für Investitionen kommt nicht in den Unternehmen an; sie könnten gar nicht von den Niedrigzinsen profitieren. Es herrscht also derzeit zwar eine Liquiditätsschwemme im Finanzmarkt, aber ein Liquiditätsengpass bei vielen Unternehmen. Beide angesprochenen Szenarien können Unternehmen schnell in eine existenzbedrohende Krise führen.

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LANG GmbH & Co. KG präsentiert

Die bewährte CNC-gesteuerte Fräs- und Graviermaschine der LANG Impala LNC-Baureihe überzeugt nun neben den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten zusätzlich durch kompakteres Design und optimierte Funktionalitäten.

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Auf zur naechsten Revolution – Industrie 4.0

In der Industrie ist ein Paradigmenwechsel eingeläutet. Vernetzung, Automatisierung, Beherrschung von Individualität und Flexibilität stehen auf den Wegweisern zur nächsten und vierten industriellen Revolution. Cyber-Physische Systeme (CPS) halten Einzug in die Industrie. CPS stellen eine Vernetzung hochentwickelter, eingebetteter Systeme über modernste Kommunikationsnetzwerke dar. Maschinen und Produkte perfektionieren das Miteinander. Sie interagieren und kommunizieren. Sie organisieren eigenständig Produktionsabläufe und unterstützen den Mensch bei der Entscheidungsfindung. Unter Umständen treffen die Maschinen die Entscheidungen gar selbst. Produkte und Produktionszyklen werden intelligent, unsere Fabriken smart; so die Vision.

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Der Regenbogen-Effekt

„Am Ende eines Regenbogens findet man einen Topf voll Gold.“ So sagt eine alte irische Legende. In diesem speziellen Fall ist es keine Legende. LANG GmbH & Co. KG hat einen Bearbeitungsprozess entwickelt, der die schimmernden Regenbogenfarben direkt auf eine Münze bringt – den Regenbogen-Effekt.

LANG hat diese neue Entwicklung auf der Mint Directors Conference 2012 in Wien zum ersten Mal dem Fachpublikum vorgestellt. Unter den Augen der faszinierten Zuschauer zeigte LANG die ersten Resultate der Erstellung von lichtbrechenden Strukturen auf metallischen Oberflächen durch Laserbearbeitung. Die Reaktionen waren durchweg positiv und schon kurz nach der Mint Directors Conference bestand ein weltweites Interesse an dieser neuen Technologie.

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Meetingkultur: Fünf Bausteine für eine effizientere Besprechungen

In manchen Unternehmen ist das schon fast wie ein heiliges Ritual: Als erste Reaktion auf einen Vorschlag wird immer zunächst das Negative sichtbar gemacht. Dort sind es die Bedenkenträger, die sich als erstes lautstark zu Wort melden (dürfen), die überall Gefahren wittern und jeden noch so guten Vorschlag zerreden.

Auf den Gängen, im Personalraum und in der Raucherecke sieht es nicht viel besser aus: Da wird vor allem darüber lamentiert, was mal wieder alles schief gelaufen ist, wer sich daneben benommen und einem die Laune verdorben hat.

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Anwendungsforschung zum Technologietransfer aus der Universität in die Wirtschaft

FZI House of Living Labs (HoLL): Forschung, Entwicklung und Evaluation für die Lebens- und Arbeitswelt von morgen


„Innovative Voraussetzungen, hervorragende Umsetzungsprozesse und nachhaltig positive Ergebnisse“ – mit diesen Worten wurde das FZI Forschungszentrum Informatik zur Verleihung des diesjährigen Kompetenzpreises für Innovation und Qualität Baden-Württemberg ausgezeichnet. Das FZI, als eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH) (heute: Karlsruher Institut für Technologie) stellt in seiner Rechtsform eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts dar. Der Forschungsauftrag des FZI besteht darin, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie aus Informatik, Ingenieurswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verfügbar zu machen.

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